Prävention für Frauen 40+.
Zwischen 40 und 50 stellt dein Körper die Weichen für die nächsten Jahrzehnte: Die Perimenopause beginnt oft unbemerkt, das Herz-Kreislauf-Risiko steigt, der Knochenabbau nimmt Fahrt auf, Schlaf und Energie verändern sich. Wir planen eine strukturierte Präventions-Sprechstunde, die all das zusammen denkt — vorausschauend statt reaktiv, mit einem Plan statt Einzelbefunden. Trag dich ein, wenn dich das interessiert.
Dr. Marion Hansberg-Otte stellt sich vor.
Zwei Minuten darüber, wie wir hier arbeiten — und warum.
Reicht die Vorsorge bei der Hausärztin nicht?
Für vieles ja. Herz, Hormone und Knochen hängen bei Frauen aber zusammen — wir denken sie zusammen
Bin ich mit 42 nicht zu früh dran?
Im Gegenteil. Dieses Jahrzehnt entscheidet über die nächsten drei
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache von Frauen in Deutschland — und werden bei Frauen nach wie vor unterschätzt und später erkannt.
Quelle: Statistisches Bundesamt, TodesursachenstatistikZyklusveränderungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen setzen häufig Jahre vor der letzten Regel ein — und werden oft nicht zugeordnet.
Quelle: AWMF-Leitlinie Peri- und PostmenopauseBlutdruck, Lipide, Gewicht, Bewegung, Knochendichte: Die wichtigsten Risikofaktoren sind messbar und beeinflussbar — je früher, desto größer der Effekt.
Quelle: ESC-PräventionsleitlinienWas wir planen.
Eine Sprechstunde, die den Gesamtblick ersetzt, den das System nicht mehr bietet:
Anamnese, Blutdruck, Labor (Lipide, Blutzucker, Schilddrüse, Vitamin D), Gewicht und Lebensstil — als Gesamtbild statt als Einzelbefunde.
Zyklus, Schlaf, Stimmung, Energie: Wir ordnen ein, was hormonell ist — und was nicht. Nahtloser Übergang in die Wechseljahres-Sprechstunde, wenn sinnvoll.
Herz-Kreislauf-Risikoprofil, Knochengesundheit und dein persönlicher Vorsorge-Fahrplan (Brust, Gebärmutterhals, Darm) — koordiniert statt zufällig.
Am Ende steht ein schriftlicher, verständlicher Plan: was jährlich ansteht, was alle paar Jahre, was du selbst tun kannst — und woran wir dich erinnern.
Ist das überhaupt etwas für dich?
Fünf Fragen, ehrliches Ergebnis — auch wenn es „eher nein" lautet. Das Quiz ersetzt keine ärztliche Beratung; ob eine Behandlung medizinisch in Frage kommt, klären wir gemeinsam.
Was beschreibt deine Situation am besten?
Bist du aktuell schwanger?
Trägst du einen Herzschrittmacher oder Metallimplantate im Becken-/Hüftbereich?
Wichtig für elektromagnetische und Radiofrequenz-Verfahren.
Hast du konservative Wege schon ausprobiert — Beckenbodentraining, Rückbildung, Physiotherapie?
Die Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen (mehrere hundert Euro pro Programm). Passt das grundsätzlich für dich?
Dieses Ergebnis ist eine Orientierung, keine medizinische Beratung oder Diagnose. Ob eine Behandlung für dich geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch — ergebnisoffen.
Für wen?
- ·Frauen ab etwa 40
- ·Zyklus oder Schlaf verändern sich
- ·Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose in der Familie
- ·Erhöhter Blutdruck, Gewichtszunahme, wenig Bewegung
- ·Wunsch nach einem strukturierten Vorsorge-Fahrplan
- ·Vor oder in der Perimenopause
Apparative Therapien in unserer Praxis
Ab Winter 2026/27 ergänzen drei apparative Selbstzahlerleistungen unser Angebot — mit klinisch untersuchter Methodik. Auf den Seiten finden Sie auch die Studienlage.
28 Minuten, vollständig bekleidet, tausende Muskelkontraktionen pro Sitzung. Kostenloses Probesitzen möglich.
Ca. 8 Minuten, ohne Laser, ohne Betäubung — auch bei Lichen sclerosus zugelassen.
Hautbild verbessern bei Akne, Narben und Pigmentflecken — medizinisch begleitet.


Prävention 40+ — Interesse vormerken.
Kein Abo, keine Verpflichtung. Wir informieren dich einmalig, sobald das Angebot startet — inklusive aller Details und Kosten.
Was du wissen solltest.
Was unterscheidet das von der normalen Krebsvorsorge?
Die Krebsvorsorge bleibt der Kern — sie schaut aber nur auf Krebs. Die Präventions-Sprechstunde nimmt zusätzlich Herz-Kreislauf, Hormone, Knochen, Stoffwechsel und Lebensstil in den Blick und verbindet alles zu einem Plan.
Bin ich mit Anfang 40 nicht zu jung dafür?
Nein — genau das ist der Punkt. Die wirksamste Prävention passiert, bevor Beschwerden da sind. Wer mit 42 die Weichen stellt, hat mit 60 die besseren Karten.
Was kostet das?
Die gesetzlichen Vorsorgeleistungen laufen wie gehabt über die Kasse. Der erweiterte Check wird eine Selbstzahlerleistung — konkrete Preise nennen wir zum Start, vorab bekommst du immer einen schriftlichen Kostenplan.
Welche Blutwerte sind ab 40 wirklich sinnvoll — und welche nicht?
Sinnvoll je nach Situation: Blutbild, Ferritin, TSH, Blutzucker/HbA1c, Blutfette, Vitamin D. Wenig sinnvoll: breite „Hormonstatus-Pakete“ ohne Fragestellung — Hormonwerte schwanken zyklisch und sind ohne Kontext kaum interpretierbar. Wir messen gezielt, nicht flächig.
Ab wann sollte ich zur Darmkrebsvorsorge?
Gesetzlich: ab 50 Stuhltest oder Darmspiegelung (Frauen ab 55 Koloskopie, seit 2025 teils früher). Bei familiärer Vorbelastung deutlich eher. Das läuft nicht bei uns, aber wir sprechen es aktiv an — Vorsorge endet nicht am Fachgebiet.
Perimenopause mit Anfang 40 — geht das schon los?
Ja, die hormonelle Übergangsphase beginnt oft Jahre vor der letzten Blutung: unregelmäßigere Zyklen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, neue PMS-Intensität. Wer die Zeichen kennt, muss sich nicht jahrelang wundern — und kann früh gegensteuern.
Herz-Kreislauf-Risiko — warum ist das ein Frauenthema?
Weil Herzinfarkte bei Frauen später, untypischer und tödlicher verlaufen — und die Risikokurve nach der Menopause steil ansteigt. Blutdruck, Blutfette und Zuckerstoffwechsel ab 40 im Blick zu behalten ist die wirksamste Prävention, die es gibt.
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Frage stellenDu musst nicht warten: Viele dieser Themen kannst du schon heute in unserer regulären Sprechstunde ansprechen.
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