Wechseljahre.
Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmung, Gelenke, Trockenheit — Wechseljahresbeschwerden sind real, messbar und behandelbar. Wir klären mit dir, ob eine Hormontherapie (MHT) für dich sinnvoll ist: individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung, oral oder transdermal — und was hilft, wenn Hormone nicht in Frage kommen.
Ist eine Hormontherapie gefährlich?
Für die meisten Frauen unter 60 überwiegt der Nutzen. Wir rechnen dein Risiko konkret durch
Und wenn ich keine Hormone will?
Dann suchen wir andere Wege. Niemand muss sich hier für irgendetwas rechtfertigen
So lange dauern Hitzewallungen und Schweißausbrüche im Median — deutlich länger, als viele erwarten. Aussitzen ist selten ein guter Plan.
Quelle: SWAN-Studie, JAMA Internal Medicine 2015Die Perimenopause beginnt aber oft Jahre früher — mit Beschwerden, die viele zunächst nicht zuordnen.
Quelle: DGGG-Leitlinie Peri- und PostmenopauseOb und welche MHT passt, hängt von deiner Vorgeschichte ab: Thromboserisiko, Brustkrebs in der Familie, Blutdruck, Lebensstil. Genau das klären wir.
Hitzewallungen ohne Hormone behandeln — jetzt auch in Deutschland
Für wen?
- ·Beschwerden in Peri- oder Postmenopause
- ·Fragen zu Nutzen und Risiken der Hormontherapie
- ·Laufende MHT, die überprüft oder angepasst werden soll
- ·Frühe Wechseljahre oder Beschwerden vor 45
So läuft es ab
Strukturierte Anamnese: Beschwerdebild, Vorgeschichte, Risikoprofil (Thrombose, familiärer Brustkrebs, Blutdruck).
Hormonstatus und relevante Werte — nur, was für die Entscheidung wirklich gebraucht wird.
Befundbesprechung und dein Plan — schriftlich, verständlich, umsetzbar.
Konditionen wie in der Hormonsprechstunde — alle Details dort.
Was du wissen solltest.
Macht Hormontherapie Brustkrebs?
Die Antwort ist differenziert: Das Risiko hängt von Präparat, Anwendungsdauer und deiner Vorgeschichte ab. Für viele Frauen überwiegt der Nutzen — wir rechnen dein persönliches Profil gemeinsam durch, ohne zu verharmlosen und ohne zu dramatisieren.
Gibt es Alternativen ohne Hormone?
Ja. Von Lebensstil (Schlaf, Bewegung, Ernährung) über pflanzliche Optionen bis zu nicht-hormonellen Medikamenten und lokalen Östrogenen ohne systemische Wirkung. Wir besprechen ehrlich, was belegt ist — und was Marketing.
Was muss ich mitbringen?
Liste deiner Medikamente, bekannte Vorerkrankungen (v. a. Thrombose, Brustkrebs in der Familie), letzte Vorsorge/Mammographie. Notizen zu deinen Beschwerden helfen dem Gespräch.
Woher weiß ich, dass es „die Wechseljahre“ sind — gibt es einen Test?
Die Diagnose ist klinisch: Alter, Zyklusveränderung, Symptome. Ein einzelner Hormonwert beweist wenig, weil die Werte in der Perimenopause stark schwanken. Labor nutzen wir gezielt — etwa bei jungen Frauen oder unklaren Bildern — nicht als Routine-Beweisstück.
Wie lange dauern die Beschwerden — und wie lange darf ich Hormone nehmen?
Hitzewallungen dauern im Mittel sieben Jahre, bei manchen kürzer, bei manchen deutlich länger. Für die Hormontherapie gibt es keine starre Maximaldauer mehr: Es gilt die jährliche Nutzen-Risiko-Prüfung — so lange der Nutzen überwiegt, ist Fortführen vertretbar.
Hilft die Hormontherapie auch gegen Schlafstörungen und Stimmungstiefs?
Oft ja — vor allem, wenn Schlaf und Stimmung durch nächtliche Hitzewallungen zerschossen werden. Sie ist aber kein Antidepressivum: Eine echte Depression behandeln wir als solche. Wir sortieren gemeinsam, was hormonell ist und was nicht.
Blutung nach über einem Jahr Pause — Wechseljahre-Restposten oder Warnsignal?
Warnsignal, bis das Gegenteil bewiesen ist. Jede Blutung nach zwölf Monaten Blutungsfreiheit gehört zeitnah abgeklärt — per Ultraschall der Schleimhaut, gegebenenfalls Gewebeprobe. Meist ist es harmlos, aber das prüfen wir, statt es anzunehmen.
Deine Frage nicht dabei?Schreib uns — direkt und sicher über die Onlinerezeption. Wir antworten werktags meist am selben Tag.
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