Myome & Blutungen.
Blutungen, die zu stark, zu lang oder zu unvorhersehbar sind, ziehen Energie aus dem Alltag — und dahinter stecken oft gut behandelbare Ursachen: Myome, Polypen, hormonelle Dysbalancen. Wir klären per Ultraschall und Anamnese, was bei dir los ist, und gehen alle Wege durch: von Abwarten mit Plan über Medikamente und Spirale bis zu organerhaltenden Verfahren.
Die meisten Myome machen nie Beschwerden — behandelt wird nur, was stört.
Quelle: Baird et al., Am J Obstet Gynecol 2003Myome sind fast immer gutartig. Entscheidend sind Lage, Größe und Symptome — nicht der Befund allein.
Starke Blutungen führen oft zu Eisenmangel und Erschöpfung. Wir messen mit — Müdigkeit ist ein Symptom, kein Schicksal.
Für wen?
- ·Sehr starke oder verlängerte Blutungen
- ·Zwischenblutungen
- ·Bekannte Myome mit Beschwerden
- ·Druckgefühl im Unterbauch
- ·Erschöpfung oder Blutarmut bei starker Periode
So läuft es ab
Anamnese und Vaginal-Ultraschall; bei Bedarf Blutbild und Eisenstatus.
Alle Optionen auf den Tisch: beobachten, medikamentös, Hormonspirale, organerhaltende Verfahren.
Befundbesprechung und dein Plan — schriftlich, verständlich, umsetzbar.
Konditionen wie in der Hormonsprechstunde — alle Details dort.
Was du wissen solltest.
Muss ein Myom entfernt werden?
Nein. Behandelt wird nach Beschwerden, nicht nach Befund. Viele Myome brauchen nur Verlaufskontrolle — und wenn etwas getan werden soll, prüfen wir organerhaltende Wege zuerst.
Welche Optionen gibt es außer einer OP?
Medikamentöse Therapie, Hormonspirale, kontrolliertes Abwarten mit festen Kontrollterminen. Eine OP ist eine Option von mehreren — nicht der Automatismus.
Ab wann ist eine Blutung „zu stark“?
Wenn du dich nach ihr richten musst: Wechselintervalle unter zwei Stunden, nächtliches Wechseln, große Koagel, Erschöpfung. Dann bitte abklären lassen.
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Bereit für den nächsten Schritt?
Anamnesebogen vorab ausfüllen, Termin anfragen, Praxisteam kennenlernen.