Knochengesundheit.
Osteoporose beginnt leise — Jahre bevor der erste Bruch passiert. Mit den Wechseljahren beschleunigt der Östrogenabfall den Knochenabbau, und genau dann lohnt der Blick nach vorn: Risikoprofil, Knochendichte, Ernährung, Bewegung, wenn nötig Medikation. Vorausschauend statt reaktiv.
Das Risiko ist real — und deutlich beeinflussbar, wenn man früh hinschaut.
Quelle: International Osteoporosis FoundationIn den ersten Jahren nach der letzten Regel beschleunigt sich der Knochenabbau deutlich. Der beste Zeitpunkt für Prävention ist jetzt.
Quelle: DVO-Leitlinie OsteoporoseRisikofaktoren plus Knochendichtemessung ergeben dein persönliches Frakturrisiko — daraus folgt der Plan.
Für wen?
- ·Frauen ab der Perimenopause
- ·Osteoporose in der Familie
- ·Frühe Menopause oder POI
- ·Laufende oder frühere Kortisontherapie
- ·Bereits erlittene Fraktur
- ·Frauen 40+ mit Präventionswunsch
So läuft es ab
Risikoprofil und Anamnese: Familie, Medikamente, Vorerkrankungen, Lebensstil.
Bei Bedarf Knochendichtemessung und Labor (Vitamin D, Kalzium, Knochenstoffwechsel).
Befundbesprechung und dein Plan — schriftlich, verständlich, umsetzbar.
Konditionen wie in der Hormonsprechstunde — alle Details dort.
Was du wissen solltest.
Zahlt die Kasse die Knochendichtemessung?
Nur bei bestimmten Indikationen — etwa nach Fraktur oder bei konkretem Therapieanlass. Wir sagen dir vorher ehrlich, was auf dich zutrifft und was du selbst tragen würdest.
Reichen Kalzium und Vitamin D?
Als Basis ja — als alleinige Therapie bei erhöhtem Risiko meist nicht. Entscheidend ist dein Gesamtprofil aus Risiko, Knochendichte und Vorgeschichte.
Was bringt Bewegung wirklich?
Viel. Krafttraining und Impact-Belastung sind nachweislich knochenwirksam — wir besprechen, was zu deinem Alltag passt, statt Idealprogramme zu verordnen.
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Bereit für den nächsten Schritt?
Anamnesebogen vorab ausfüllen, Termin anfragen, Praxisteam kennenlernen.