Apparative Therapie · BeckenbodenAb Winter 2026/27

Ihr Beckenboden. Ihre Entscheidung.

Nach einer Geburt, mit zunehmendem Alter oder durch intensiven Sport verliert der Beckenboden an Kraft — oft, ohne dass man es von außen sieht. Die Folgen kennen viele Frauen: unfreiwilliger Urinverlust beim Lachen, Niesen oder Joggen, ein Druckgefühl, weniger Empfinden. Mit dem Emsella-Stuhl trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur, ohne selbst aktiv zu werden.

Produktschau in der Praxis: der Emsella-Stuhl wird vorgestelltBeratung in der Praxis

So funktioniert der Emsella-Stuhl

Kurz erklärt: das Prinzip der elektromagnetischen Beckenbodenstimulation.

Produktschau: der Emsella-Stuhl wird vorgestellt
28 Min.
pro Sitzung

Hochintensive elektromagnetische Impulse lösen in einer Sitzung tausende Muskelkontraktionen aus — vollständig bekleidet, ohne Schmerzen, ohne Ausfallzeit.

6
Sitzungen im Programm

Im Abstand von ein bis zwei Sitzungen pro Woche für ein stabiles Ergebnis — danach stehen Sie einfach auf und gehen weiter durch Ihren Tag.

0
Vorbereitung nötig

Kein Umziehen, keine Betäubung, keine Erholungszeit. Wissenschaftlich untersucht, mit klinisch belegter Wirksamkeit.

Für wen ist das gedacht?

01
Nach der Rückbildung

Ideal, wenn nach der Rückbildungszeit noch Beschwerden bleiben — als nächster Schritt vor invasiveren Optionen.

02
Für sportlich aktive Frauen

Auch präventiv sinnvoll: Läuferinnen und Springerinnen belasten den Beckenboden besonders.

03
Bei Rückenbeschwerden

Eine schwache Rumpfbasis kann Beschwerden des unteren Rückens begünstigen — der Beckenboden gehört dazu.

04
Erst spüren, dann entscheiden

Vereinbaren Sie ein kostenloses Probesitzen (ca. 5 Minuten) — unverbindlich, in normaler Kleidung.

05
Schwanger? Einfach mal Platz nehmen

Beim CTG-Termin können Sie den Stuhl in einer Minute unverbindlich kennenlernen — und sich Ihren Startplatz für die Zeit nach der Nachsorge sichern.

06
Auch für Männer

Der Beckenboden ist keine Frauensache: Die Behandlung wird auch bei Blasenschwäche, Stuhlinkontinenz und erektiler Dysfunktion eingesetzt — und bei Beschwerden des unteren Rückens. Partner sind willkommen.

Selbstzahlerleistung — unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus buchbar. Zur Einordnung: Das komplette 6er-Programm liegt — orientiert an vergleichbaren Praxen — bei ca. 750–900 €; gebucht wird immer das gesamte Set mit mehreren Terminen (Änderungen vorbehalten). Genaue Preise und Konditionen nennen wir Ihnen transparent im Beratungsgespräch; die Online-Buchung folgt zum Start. Ob die Behandlung für Sie medizinisch sinnvoll ist, klären wir gemeinsam — ergebnisoffen und ohne Verpflichtung. Sie entscheiden.

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Evidenz

Studien & Wirksamkeit

Die HIFEM-Technologie des Emsella-Stuhls ist in klinischen Studien untersucht — mit Verbesserungen bei Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz sowie der Lebensqualität. Eine Auswahl:

Samuels et al. 2019 · Lasers in Surgery and Medicine

Sicherheit und Wirksamkeit der HIFEM-Behandlung bei Harninkontinenz, mit Fokus auf Lebensqualität.

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Evans et al. 2023 · Journal of Women's Health Care

Multizentrische Langzeitstudie: anhaltende Verbesserung von Inkontinenz und sexueller Funktion über 12 Monate.

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Sacarin et al. 2025 · Vergleichsstudie

Emsella-Therapie im Vergleich zur operativen Kolporrhaphie: schnellere Erholung und günstiges Sicherheitsprofil bei signifikanten Verbesserungen.

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Einordnung: Einzelne Studien sind hersteller­nah finanziert; Ergebnisse können individuell variieren. Was das für Ihre Situation bedeutet, besprechen wir im Beratungsgespräch.

Ehrlich: Grenzen & Voraussetzungen

Was die Behandlung nicht leistet

Emsella ersetzt keine Diagnostik. Bevor wir behandeln, klären wir, woher die Beschwerden kommen — eine Senkung, ein Infekt oder eine neurologische Ursache braucht etwas anderes als Muskeltraining.

Bei ausgeprägter Senkung oder schwerer Belastungsinkontinenz kann ein operatives Verfahren die wirksamere Wahl sein — dann sagen wir Ihnen das.

Und Emsella ersetzt Ihr eigenes Training nicht dauerhaft: Muskulatur, die nicht gefordert wird, bildet sich zurück. Wir kombinieren die Behandlung deshalb mit Anleitung zum Eigentraining.

Wann wir nicht behandeln dürfen

Herzschrittmacher, Defibrillator, Neurostimulator oder Medikamentenpumpe · Metallimplantate im Behandlungsbereich, auch Intimpiercings sowie künstliche Hüft- oder Kniegelenke · Kupfer- oder Goldspirale, Kupferkette, Kupferball · Schwangerschaft · akute Krebserkrankung · Blutgerinnungsstörungen, dekompensierte Herzerkrankungen, schwere Lungenerkrankung · Fieber · Minderjährigkeit. Während der Menstruation starten wir die Serie nicht — der erste Tag danach ist ein guter Beginn.

Bitte nennen Sie uns im Vorgespräch Ihre Verhütung und vorhandene Implantate — das klingt nebensächlich, ist aber der häufigste Grund, warum ein Termin kurzfristig nicht stattfinden kann.

Weitere apparative Therapien: Emfemme · Exion

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