Wofür wir stehen

Vier Wer­te, die unse­re täg­li­che Arbeit lei­ten — und die unse­re Pati­en­tin­nen mer­ken, sobald sie zum ers­ten Mal in unse­rer Kon­stan­zer Pra­xis sitzen.

1. Zeit für die Frau

Eine Pati­en­tin mit Hor­mon­be­schwer­den braucht kei­ne 8‑Mi­nu­ten-Sprech­stun­de — sie braucht jeman­den, der nach­fragt, ein­ord­net und Zusam­men­hän­ge erklärt. Wir neh­men uns die Zeit, die nötig ist. Das bedeu­tet manch­mal, dass eine Sprech­stun­de län­ger dau­ert als ursprüng­lich geplant. Das ist okay. Das ist das Modell.

Für kom­ple­xe­re The­men — Hor­mon­sprech­stun­de, RUND­UM-Vor­sor­ge, Kin­der­wunsch-Bera­tung — sind 45 bis 60 Minu­ten Stan­dard. Bei Kas­sen­leis­tun­gen kämp­fen wir mit der glei­chen Knapp­heit wie alle Pra­xen, kom­mu­ni­zie­ren das aber offen.

2. Ehrlichkeit über Geld

In der gesetz­li­chen Krebs­vor­sor­ge ist seit dem GKV-Spar­ge­setz 2026 nur noch das Pflicht-Pro­gramm ent­hal­ten: Pap-Abstrich, Tast­un­ter­su­chung. Bera­tungs­ge­spräch, Ultra­schall, Zeit für Fra­gen — alles nicht mehr abgedeckt.

Wir sagen das offen, statt so zu tun, als ob alles wie frü­her wäre. Wer mehr will, kann mehr bekom­men — gegen klar kom­mu­ni­zier­ten Preis. Wer es nicht braucht, bekommt das, was die Kas­se zahlt. Ohne Drängen.

3. Frauen ernst nehmen

Wenn eine Frau sich schlecht fühlt, hat das einen Grund. Auch wenn die Wer­te „im Norm­be­reich” sind. Auch wenn der Ultra­schall „unauf­fäl­lig” ist. Wir suchen wei­ter, bis wir ver­ste­hen, was los ist.

Frau­en haben jahr­zehn­te­lang gehört: „Das ist nor­mal in Ihrem Alter” oder „Damit müs­sen Sie leben”. Bei­des stimmt oft nicht. Für vie­les gibt es heu­te gute Behand­lun­gen — wir müs­sen nur die Zeit haben, sie zu finden.

4. Lebenslauf-Begleitung

Frau­en­heil­kun­de ist kein Not­fall-Fach. Sie ist eine lebens­lan­ge Beglei­tung — von der ers­ten Sprech­stun­de im Teen­ager-Alter bis ins hohe Alter. Wir sehen unse­re Pati­en­tin­nen oft über Jahr­zehn­te und ken­nen sie wirklich.

Das prägt unse­re Arbeit: Wir den­ken in Lebens­pha­sen statt ein­zel­nen Beschwer­den. Eine Pil­le mit 16 ist eine ande­re Ent­schei­dung als eine Pil­le mit 35. Eine Schwan­ger­schafts-Beglei­tung wird zur Wochen­bett-Beglei­tung, die wie­der zur Ver­hü­tungs-Bera­tung wird, die irgend­wann zur Hor­mon­sprech­stun­de wird. Mehr zum Lebenszyklus-Konzept →

Was Sie davon haben

Wenn die­se Wer­te zu Ihnen pas­sen, sind wir viel­leicht die rich­ti­ge Pra­xis für Sie. Buchen Sie einen Ter­min und schau­en Sie selbst. Beim Erst­ge­spräch neh­men wir uns Zeit, Sie kennenzulernen.

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