Longevity

Lon­ge­vi­ty für Frau­en — gesund alt wer­den statt nur län­ger leben. Kno­chen, Becken­bo­den, Herz-Kreis­lauf, Stoff­wech­sel: Frau­en­me­di­zin als Lebenslauf-Begleitung.

Was Longevity in der Frauenheilkunde bedeutet

Frau­en wer­den im Schnitt 4–5 Jah­re älter als Män­ner. Aber: die letz­ten 10–15 Jah­re ver­brin­gen vie­le Frau­en in schlech­te­rer Gesund­heit — Osteo­po­ro­se, Stür­ze, Inkon­ti­nenz, Demenz. Das muss nicht sein.

Lon­ge­vi­ty-Medi­zin für Frau­en heißt: schon ab 40 die Wei­chen stel­len, damit Sie mit 80 noch wan­dern, tan­zen, Enkel hoch­he­ben kön­nen. Bei uns ist das kein Mar­ke­ting-Schlag­wort, son­dern ech­te Sprech­stun­de mit Inhalt.

Die vier Säulen der Frauen-Longevity

1. Knochengesundheit und Osteoporose-Prävention

Östro­gen schützt die Kno­chen. Nach der Meno­pau­se bricht die­ser Schutz weg — Frau­en ver­lie­ren in den ers­ten 5 Jah­ren nach der letz­ten Peri­ode bis zu 20 % ihrer Kno­chen­dich­te. Osteo­po­ro­se wird oft erst bemerkt, wenn der ers­te Kno­chen bricht. Wir prü­fen Ihr per­sön­li­ches Risi­ko und ver­an­las­sen bei Bedarf eine Kno­chen­dich­te-Mes­sung (DXA).

2. Beckenboden und urogynäkologische Gesundheit

Sen­kun­gen, Inkon­ti­nenz, häu­fi­ge Harn­wegs­in­fek­te, Schmer­zen beim Geschlechts­ver­kehr — alles Becken­bo­den-The­men, die in der Post­me­no­pau­se zuneh­men. Loka­le Östro­gen-The­ra­pie (sehr nied­rig dosiert, kaum sys­te­mi­sche Wir­kung) kann Wun­der wir­ken. Wir ver­schrei­ben außer­dem Becken­bo­den-Phy­sio­the­ra­pie und bera­ten zu Pes­sa­ren, OP-Optio­nen oder Pel­vic Flo­or Training.

3. Herz-Kreislauf-Risiko nach der Menopause

Mit der Meno­pau­se steigt das Herz-Kreis­lauf-Risi­ko bei Frau­en stei­ler an als bei Män­nern. Cho­le­ste­rin, Blut­druck, Bauch­fett, Insu­lin­re­sis­tenz — The­men, die plötz­lich rele­vant wer­den. Wir bespre­chen Risi­ko-Fak­to­ren mit Ihnen und ver­mit­teln bei Bedarf an Kar­dio­lo­gie oder Hausarzt.

4. Stoffwechsel und Gewicht

Vie­le Frau­en erle­ben in der Peri­me­no­pau­se eine Gewichts­zu­nah­me im Bauch­be­reich, ohne dass sich Ernäh­rung oder Bewe­gung geän­dert haben. Grund ist hor­mo­nell — Insu­lin­re­sis­tenz, Cor­ti­sol, weni­ger Mus­kel­mas­se. Wir bespre­chen, was wirk­lich hilft: Kraft­trai­ning, Eiweiß, Schlaf, ggf. Hormontherapie.

Wer profitiert von der Longevity-Sprechstunde?

Frau­en ab etwa 40 Jah­ren, die vor­beu­gen wol­len statt repa­rie­ren. Wer schon Kno­chen­brü­che hat­te, mit Inkon­ti­nenz lebt oder Blut­hoch­druck hat, pro­fi­tiert beson­ders — aber auch gesun­de Frau­en, die wis­sen wol­len, wo sie stehen.

Was bringt das konkret?

Ein Lon­ge­vi­ty-Plan ist immer indi­vi­du­ell. Aber typi­sche Bau­stei­ne sind:

  • Geziel­te Hor­mon­dia­gnos­tik (über die Hor­mon­sprech­stun­de)
  • Kno­chen­dich­te und ggf. Osteoporose-Prophylaxe
  • Becken­bo­den-Dia­gnos­tik und gege­be­nen­falls loka­le Östrogen-Therapie
  • Emp­feh­lun­gen zu Kraft­trai­ning, Ernäh­rung, Schlafhygiene
  • Risi­ko­ein­schät­zung Herz-Kreis­lauf, Brust­krebs, Eierstockkrebs
  • Fami­liä­res Risi­ko (BRCA, Lynch-Syn­drom) — bei Bedarf gene­ti­sche Beratung

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Lon­ge­vi­ty-Bera­tung läuft bei uns über die Hor­mon­sprech­stun­de oder als RUND­UM-Vor­sor­ge mit Bera­tung. Ter­mi­ne online buchbar.